Internationalisierung – der Antrieb eines Unternehmens, neue Märkte zu erschließen und sich an die Standards, Anforderungen und Besonderheiten neuer Regionen anzupassen – ist seit jeher Teil der DNA von Metal’s. Schon in den Anfangsjahren haben wir über die Landesgrenzen hinausgeblickt, zunächst nach Europa, dann in die USA und sogar bis nach Neuseeland. Dank dieses ständigen „Weitergehens“ und sorgfältiger Planung beliefern wir heute bedeutende europäische und italienische Unternehmen sowie internationale Konzerne, die in sehr unterschiedlichen Branchen tätig sind.
Für Internationalisierung sind Planung und Flexibilität erforderlich
Internationalisierung ist ein Prozess, der sorgfältig geplant werden muss: Ihn anzugehen, ohne den Zielmarkt und die eigenen Ressourcen gründlich zu analysieren, kann riskant sein. Eine detaillierte Vorabanalyse des Umfelds und seiner Potenziale ist unerlässlich, um ein wirklich glaubwürdiges und attraktives Angebot für die dort tätigen Unternehmen zu entwickeln. Es ist ein Prozess, der mehrere Phasen durchläuft.
1 – Erste Analyse des Marktes und der internen Ressourcen
Der erste Schritt besteht darin, festzustellen, ob das Unternehmen bereit ist, den neuen Markt zu betreten. Daher beginnt die Analyse intern und konzentriert sich auf das Know-how, die Technologien und Prozesse des Unternehmens. Gleichzeitig wird der Zielmarkt untersucht, um Chancen, Herausforderungen, Branchenstandards sowie regulatorische, steuerliche, ökologische und technologische Anforderungen zu verstehen. Handelt es sich um einen Markt außerhalb der Europäischen Union, bedeutet dies auch eine genaue Prüfung der Zollvorschriften. Sobald der Kontext geklärt ist, wird das Potenzial des eigenen Angebots im neuen Markt bewertet. Eine der wertvollsten Aktivitäten in diesem Zusammenhang ist die Teilnahme an Branchenmessen. Bei Metal’s sind wir zum Beispiel sowohl als Aussteller als auch als Besucher auf allen wichtigen Fachmessen in Italien und im Ausland vertreten.
2 – Planung und Aufnahme der Verhandlungen
Nachdem festgestellt wurde, dass der Markt attraktiv und ausreichend rentabel ist, folgt die Planung. Dabei wird beispielsweise geprüft, ob ein Werk vor Ort eröffnet, auf einen lokalen Partner gesetzt oder direkt ab Werk des Kunden exportiert werden soll.
3 – Produktion für den Kunden und den Zielmarkt
Die Anpassung von Produkten und Dienstleistungen an den Markt und die Anforderungen des Kunden ist sicherlich die komplexeste und wichtigste Phase des Internationalisierungsprozesses. Gerade beim Einstieg in die eigentliche Entwicklung und Produktion zeigt sich die tatsächliche Fähigkeit eines Unternehmens, den Anforderungen des neuen Marktes gerecht zu werden, auch wenn dies die Modifikation eines „Standard“-Produkts bedeutet. Bei Metal’s war dies zum Beispiel der Fall, als ein Unternehmen aus dem Food-&-Beverage-Bereich uns mit der Herstellung von für den Nahostmarkt angepassten Getränkeautomaten beauftragte. Wir unterstützten den Kunden bei der Entwicklung eines neuen Projekts, indem wir ein bereits für ihn produziertes Produkt schnell modifizierten – inklusive eines sehr großen Displays, Kühlschranks und Boilers –, damit es auch in wärmeren Ländern eingesetzt werden konnte, Produktionskosten gesenkt werden konnten und dabei Qualität und Optik erhalten blieben.
4 – Kontinuierliche Verbesserung
Für ein Unternehmen bedeutet Internationalisierung auch, sich an Anforderungen anzupassen, die sich im Laufe der Zeit verändern und immer herausfordernder werden können: An erster Stelle stehen dabei die Einhaltung höchster Qualitäts- und Technologiestandards sowie die ökologische Nachhaltigkeit. Letztere ist, nicht zuletzt aufgrund der Anforderungen unserer Kunden in Europa, zu einer der zentralen Säulen von Metal’s geworden.
Ökologische Nachhaltigkeit und zertifizierte Qualität
Ökologische Nachhaltigkeit stellt einen weiteren Wettbewerbsvorteil für ein Unternehmen dar, das nach Europa und weltweit exportieren möchte, insbesondere in internationalen Märkten, in denen Umweltengagement eine Voraussetzung für den Aufbau solider und langfristiger Partnerschaften ist. Dieses Prinzip vollständig zu übernehmen, bedeutet, in neue Technologien zu investieren, Gewohnheiten, Prozesse und Entscheidungen zu ändern. Im Wesentlichen bedeutet es, sich als Unternehmen weiterzuentwickeln. Bei Metal’s war dies genau der Fall: Wir haben eine Green Mission eingeführt, die uns schrittweise dazu führte, Photovoltaik-Module zu installieren und hybride Systeme zu wählen, dann in einen Stickstoffgenerator zu investieren und ein zertifiziertes Umweltmanagementsystem einzuführen sowie schließlich unseren CO2-Fußabdruck zu messen, um einen Nachhaltigkeitsplan zu erstellen. Gleichzeitig haben wir kontinuierlich in Qualität und Zertifizierung von Prozessen, Fertigung und Kompetenzen investiert.
Dank dieses Ansatzes der Internationalisierung und des kontinuierlichen Wandels arbeitet Metal’s weiterhin mit multinationalen Konzernen und großen Industriegruppen zusammen. Unsere Erfahrung hat es uns ermöglicht, uns zu spezialisieren, um die spezifischen Anforderungen einzelner Regionen, Branchen und Kunden zu erfüllen.
Metal’s: Vom lokalen Unternehmen zum globalen Partner bedeutender nationaler und internationaler Konzerne
Metal’s wurde als lokales Unternehmen gegründet und hat sich im Laufe der Jahre zu einem globalen Partner entwickelt. Die Anforderungen des Marktes und der Kunden, die Erfahrung in der Internationalisierung und die vertikale Integration in verschiedenen strategischen Sektoren haben auch unser Unternehmen verändert: von einem Lieferanten von Halbfertigerzeugnissen, Komponenten, komplexen Baugruppen und Maschinenteilen zu einem Dienstleistungspartner neben der Produktion. Denn wir können den gesamten Logistikprozess unserer Kunden steuern und jede Phase der Lieferkette betreuen – von der Projektunterstützung bis zur Lieferung ab Werk weltweit. Heute beliefert Metal’s bereits bedeutende Konzerne in Deutschland, Österreich, der Schweiz, den Niederlanden, Italien, Großbritannien und Neuseeland und prüft Chancen in neuen Märkten - europäisch und außereuropäisch wie Finnland, Schweden, Norwegen, Dänemark, Frankreich, Spanien und zuletzt den USA. Diese Unternehmen sind in sehr unterschiedlichen Branchen tätig, zeichnen sich jedoch durch strenge Standards und fortschrittliche technologische Prozesse aus, darunter:
- Medizin/Pharma
- Fleischverarbeitung und Lebensmittelbehandlung
- Abfüllung und Verpackung
- Bäckerei, Öfen und Zubehör
- Professionelle Kaffeemaschinen
- Professionelle Küchen
- Standard- und Industriegroßgeschirrspüler
- Eisherstellung
- Kühlung
- Schaltschrankbau
- Zugangskontrollsysteme
Die vertikale Integration in diesen Bereichen ermöglicht es uns, schnell auf die Anforderungen unserer Kunden zu reagieren, beispielsweise die Produktion zu optimieren, ohne die Qualität zu beeinträchtigen. Dieses Know-how befähigt uns auch, Verbesserungen in der Produktion eines bereits etablierten oder sich in der Entwicklung befindlichen Baugruppen zu erkennen und unseren Kunden vorzuschlagen. Dies können leistungsfähigere automatisierte Verfahren wie das robotergestützte Laserschweißen oder Lösungen zur Senkung der Produktionskosten sein, um unseren Kunden zu helfen, ihre Produkte an neue Marktanforderungen anzupassen.
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Bei Metal’s wählen wir unsere Kunden sorgfältig aus – mittelständische und große Unternehmen – und unterstützen sie in jeder Phase des Logistikprozesses: von der Entwicklung bis zur Fertigung von Baugruppen, Halbfertig- und Maschinenteilen aus Edelstahl. Möchten Sie mehr erfahren?